Nicht die Allianz der Besatzung und Kapitulation wird in Rojava und Nord-Ost-Syrien siegen, sondern die Kämpfer*innen der Ehre und der Freiheit!
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International Bulletin / November 2019 / Nr. 204

Die Revolution von Rojava und Nord-Ost-Syrien, ist diesmal einem noch umfassenderen Angriff seitens der Front der Konterrevolution ausgesetzt, welche von den USA, von Russland und der Türkei geführt wird. Der Invasionsangriff, der auf die autonome Struktur der Revolution, ihren volkstümlichen, demokratischen Charakter und ihre bewaffnete Armee abzielt, hat sich zu einem konterrevolutionären Bündnis der imperialistischen Kräfte und des faschistischen türkischen Kolonialstaates entwickelt. Als Folge dieses Bündnisses, wurde am 16. Oktober ein 13-Punkte-Plan und ein Waffenstillstand zwischen den USA und der Türkei vereinbart, mit dem die türkische Besatzung in Serêkaniyê und Girê Spî legitimiert und die Kriegsverbrechen des türkischen Staates und ihrer Banden vertuscht werden sollen. Es ist heute kein Geheimnis mehr, dass diese Allianz, die auch die Grundlage für die Versammlung und das Abkommen von Sotschi am 22. Oktober vorbereitet hat, eine Strategie zur Liquidation der Rojava-Revolution verfolgt. Es ist offensichtlich, dass unter dem Kommando zweier globaler Kräfte wie der USA und Russlands der Weg frei gemacht wurde zur Besatzung und Umzingelung der Revolution von Rojava und Nord-Ost-Syrien, der ersten Revolution des 21. Jahrhunderts, durch die kolonialistischen Staaten der Türkei und Syriens. Das Ziel der konterrevolutionären Front ist es, den Boden der Revolution, auf dem unsere Völker gleichberechtigt und frei leben, in Stücke zu zerlegen, die Errungenschaften der frauenbefreienden Revolution zu vernichten und unsere Revolution durch die reaktionär-kolonialistischen Staaten zu liquidieren.
In dieser Hinsicht hat der 10-Punkte-Plan aus dem Treffen zwischen Russland und der Türkei den Charakter, die Vereinbarungen zwischen den USA und der Türkei zu berücksichtigen und diese zu vervollständigen. Bei Betrachtung der Beschlüsse des Sotschi-Treffens wird deutlich, dass, ebenso wie innerhalb der Vereinbarungen zwischen den USA und der Türkei, die Besatzung von Serêkaniyê und Girê Spî aufrechterhalten wird. Die imperialistischen Mächte wollen offensichtlich die Kräfte der Revolution dazu drängen, sich 30 km weit zurückzuziehen und den Boden unserer Revolution, der unter größter Aufopferung verteidigt worden ist, bedingungslos zu verlassen, oder ansonsten der Besatzung durch den kolonialistischen bürgerlichen Staat der Türkei ihre Zustimmung erteilen. Die imperialistische Allianz will die Verteidigungskraft unserer Revolution, unsere revolutionäre Armee, entwaffnen, versucht unsere Revolution dazu zu drängen, sich von ihren freiheitlichen und volkstümlichen Idealen abzuwenden und sich den Angriffen, die sie zur Kapitulation zwingen sollen, zu beugen.
So haben der türkische Besatzerstaat und die ihm zugehörigen Banden, die im Namen des Imperialismus eine Kapitulation erzwingen und ihre kolonialen Bestrebungen verwirklichen wollen, mit allen Arten von Waffen, chemische inbegriffen, die Vertreter*innen der Selbstverwaltung, die Freiheitskämpfer*innen und die Völker, die den Boden verteidigen, auf dem sie leben, angegriffen. Unzählige Massaker wurden verwirklicht. Mittels eines psychologischen Krieges wird jegliche erdenkliche Art der schmutzigen Propaganda betrieben.
Die Weltstaaten und ihre imperialistischen Institutionen haben ihre konterrevolutionären Ziele hinter mündlichen Warnungen und Androhungen von Maßnahmen gegen die Türkei versteckt. Aber niemand anderes als eben diese Kräfte lassen es zu, dass dieser Besatzungskrieg, der all diese Toten fordert, geführt wird, dass all diese Massaker verübt werden und diese ganze schmutzige Politik auf dem Boden des Krieges betrieben wird.
Aus diesem Grund dürfen die Selbstverwaltung von Rojava und Nord-Ost-Syrien, ihre revolutionäre Armee und ihre Völker diese Beschlüsse und die deklarierten Vereinbarungen zwischen den USA und der Türkei vom 16. Oktober niemals akzeptieren, ebenso wenig diejenigen zwischen Russland und der Türkei vom 22. Oktober.
Diese Beschlüsse sind ein umfangreiches Angriffsabkommen gegen die von den Völkern des Mittleren Ostens in Rojava und Nord-Ost-Syrien begonnene regionale Revolution. Die beiden globalen Staaten haben mithilfe des türkischen Staates, dem Land des faschistischen Angriffs, eine Phase des Krieges, der Besatzung und Niederwerfung gegen die Revolution von Kurdistan und die vereinigte regionale Revolution unserer Völker eingeleitet. Der gemeinsame Nenner der beiden Abkommen ist es, die Errungenschaften der Revolution so weit es geht zurückzudrängen und dem Willen, der diese Revolution verwirklicht hat, eine Kapitulation aufzuzwingen.
Aber jede*r soll wissen, dass unser Volk sich nicht den Besatzungs- und Liquidationsangriffen von Amerika, Russland und der Türkei beugen wird. Die Revolution von Rojava und Nord-Ost-Syrien wird leben, sie wird wachsen und den Krieg gegen die Konterrevolution mit noch größerer Ernsthaftigkeit und Disziplin führen. Niemand soll daran zweifeln, dass aus dem aufopferungsvollen Krieg in Serêkaniyê Kraft geschöpft wurde, mit der nun noch größere Widerstände organisiert werden. Unsere Revolution verwirklicht schon jetzt Aktionen gegen die Invasionskräfte, versetzt ihnen schwere Schläge und zeigt unseren Völkern voller Hoffnung den Weg.
Wenn eine*r denkt, dass wir unseren revolutionären Boden verlassen, dem Imperialismus gegenüber Reue zeigen oder die Besatzungsmächte um Erbarmen flehen werden, hat sie*er sich gewaltig getäuscht. Keine Kraft wird es schaffen, unserer Revolution Grenzen zu setzen. Jeder Fleck des Bodens von Rojava und Nord-Ost-Syrien ist mit dem Blut der Freiheitskämpfer*innen getränkt. Das ist die uralte Heimat, in der unsere Völker seit Jahrhunderten leben. Niemand kann von unseren Völkern verlangen, dass sie ihre Häuser verlassen und sich aus ihren Ländern zurückziehen. Die einzige Kraft, die gehen wird, ist die Besatzung.
Unser Widerstand der Ehre und Freiheit, zur Verteidigung unserer Revolution schöpft vor allem Kraft von den Völkern des Mittleren Ostens, von den unterdrückten Völkern dieser Welt, von Demokrat*innen, Revolutionär*innen, Sozialist*innen, Kommunist*innen, von all ihren Aktionen und der internationalen Beteiligung. Diejenigen, die die Straßen der Welt erfüllen und die Fahne unserer Revolution als Zeichen der Ehre wehen lassen, lassen unseren Widerstand aufatmen. Diese revolutionäre Haltung und diese internationale Solidarität müssen weiter gestärkt werden. In dieser Hinsicht müssen die Aktionen noch größer und insbesondere der Welt-Rojava-Tag am 2. November zu einem Tag des Wuts und des Aufstands gegen die Besatzung gemacht werden. Der einzige Weg, die internationale Allianz der Konterrevolution zu besiegen, ist die organisierte und aktionsorientierte Haltung der Völker des Mittleren Ostens, der Türkei, aller vier Teile Kurdistans und der Welt. Der Schlüssel zu der Tür, die hin zu neuen Revolutionen führt, ist die internationale Solidarität.
Außerdem ist heute die demokratische nationale Einheit aller vier Teile Kurdistans gegen die Invasion und die Massaker des faschistischen türkischen Kolonialstaates gegen Kurdistan und unsere Völker lebenswichtig. Denn die Existenz und die Errungenschaften des kurdischen Volkes in allen vier Teilen werden mit diesem Krieg und den gefassten Beschlüssen ins Visier genommen. Die Widerstandshaltung des kurdischen Volkes in vier Teilen Kurdistans und in verschiedenen Ländern der Welt gegen die Besatzung hat es schon jetzt geschafft, dass sich diese nicht ausweiten und ihr Ziel nicht erreichen konnte. Aber die Gefahr ist groß. Darum müssen der Widerstand und der Kampf pausenlos fortgesetzt werden. Die Aufgabe aller Kurdistankräfte ist es im Widerstand und im Kampf die nationale Einheit aller vier Teile Kurdistans zu erringen und die Liquidationspolitik der feindlichen Seite ins Leere laufen zu lassen.
Es ist nicht die Zeit des Schweigens und Abwartens, denn der faschistische türkische Kolonialstaat und sein faschistischer Chef Erdoğan warten nicht schweigend ab, die schweren Waffen und Kampfflugzeuge der Besatzung warten nicht ab, die Palastmedien warten nicht ab, die bürgerlich-faschistischen Parteien warten nicht ab. Mit allen Kräften und mit den niederträchtigsten Mitteln greifen diese an, um unsere Revolution zu zerschmettern. Natürlich wartet auch unsere Revolution nicht. Schon jetzt entwickelt unsere Revolution ihren Widerstandskampf zu immer neuer Größe. Wie schon in Serêkaniyê verteidigt sie aufopferungsvoll die Revolution, lässt sie die Besatzung überall ihre Verbrechen bereuen und schlägt immer wieder zurück. Aus diesem Grund bedeuten aktionsloses Abwarten und Stillschweigen die Gestattung des Erstickens der Revolution. Diejenigen, die heute dazu auffordern, still abzuwarten und heuchlerisch erklären „wir sind besorgt", sind die Imperialisten, die Invasoren, das reaktionär-faschistische Regime und konterrevolutionäre Kräfte, die wollen, dass die Revolution erdrosselt wird. Aktionslosigkeit erlaubt der Konterrevolution ihren unheilvollen Zielen näher zu rücken. Es ist Zeit, in Aktion zu treten und die Revolution zu verteidigen.

 

 

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Die Revolution von Rojava und Nord-Ost-Syrien, ist diesmal einem noch umfassenderen Angriff seitens der Front der Konterrevolution ausgesetzt, welche von den USA, von Russland und der Türkei geführt wird. Der Invasionsangriff, der auf die autonome Struktur der Revolution, ihren volkstümlichen, demokratischen Charakter und ihre bewaffnete Armee abzielt, hat sich zu einem konterrevolutionären Bündnis der imperialistischen Kräfte und des faschistischen türkischen Kolonialstaates entwickelt. Als Folge dieses Bündnisses, wurde am 16. Oktober ein 13-Punkte-Plan und ein Waffenstillstand zwischen den USA und der Türkei vereinbart, mit dem die türkische Besatzung in Serêkaniyê und Girê Spî legitimiert und die Kriegsverbrechen des türkischen Staates und ihrer Banden vertuscht werden sollen. Es ist heute kein Geheimnis mehr, dass diese Allianz, die auch die Grundlage für die Versammlung und das Abkommen von Sotschi am 22. Oktober vorbereitet hat, eine Strategie zur Liquidation der Rojava-Revolution verfolgt. Es ist offensichtlich, dass unter dem Kommando zweier globaler Kräfte wie der USA und Russlands der Weg frei gemacht wurde zur Besatzung und Umzingelung der Revolution von Rojava und Nord-Ost-Syrien, der ersten Revolution des 21. Jahrhunderts, durch die kolonialistischen Staaten der Türkei und Syriens. Das Ziel der konterrevolutionären Front ist es, den Boden der Revolution, auf dem unsere Völker gleichberechtigt und frei leben, in Stücke zu zerlegen, die Errungenschaften der frauenbefreienden Revolution zu vernichten und unsere Revolution durch die reaktionär-kolonialistischen Staaten zu liquidieren.
In dieser Hinsicht hat der 10-Punkte-Plan aus dem Treffen zwischen Russland und der Türkei den Charakter, die Vereinbarungen zwischen den USA und der Türkei zu berücksichtigen und diese zu vervollständigen. Bei Betrachtung der Beschlüsse des Sotschi-Treffens wird deutlich, dass, ebenso wie innerhalb der Vereinbarungen zwischen den USA und der Türkei, die Besatzung von Serêkaniyê und Girê Spî aufrechterhalten wird. Die imperialistischen Mächte wollen offensichtlich die Kräfte der Revolution dazu drängen, sich 30 km weit zurückzuziehen und den Boden unserer Revolution, der unter größter Aufopferung verteidigt worden ist, bedingungslos zu verlassen, oder ansonsten der Besatzung durch den kolonialistischen bürgerlichen Staat der Türkei ihre Zustimmung erteilen. Die imperialistische Allianz will die Verteidigungskraft unserer Revolution, unsere revolutionäre Armee, entwaffnen, versucht unsere Revolution dazu zu drängen, sich von ihren freiheitlichen und volkstümlichen Idealen abzuwenden und sich den Angriffen, die sie zur Kapitulation zwingen sollen, zu beugen.
So haben der türkische Besatzerstaat und die ihm zugehörigen Banden, die im Namen des Imperialismus eine Kapitulation erzwingen und ihre kolonialen Bestrebungen verwirklichen wollen, mit allen Arten von Waffen, chemische inbegriffen, die Vertreter*innen der Selbstverwaltung, die Freiheitskämpfer*innen und die Völker, die den Boden verteidigen, auf dem sie leben, angegriffen. Unzählige Massaker wurden verwirklicht. Mittels eines psychologischen Krieges wird jegliche erdenkliche Art der schmutzigen Propaganda betrieben.
Die Weltstaaten und ihre imperialistischen Institutionen haben ihre konterrevolutionären Ziele hinter mündlichen Warnungen und Androhungen von Maßnahmen gegen die Türkei versteckt. Aber niemand anderes als eben diese Kräfte lassen es zu, dass dieser Besatzungskrieg, der all diese Toten fordert, geführt wird, dass all diese Massaker verübt werden und diese ganze schmutzige Politik auf dem Boden des Krieges betrieben wird.
Aus diesem Grund dürfen die Selbstverwaltung von Rojava und Nord-Ost-Syrien, ihre revolutionäre Armee und ihre Völker diese Beschlüsse und die deklarierten Vereinbarungen zwischen den USA und der Türkei vom 16. Oktober niemals akzeptieren, ebenso wenig diejenigen zwischen Russland und der Türkei vom 22. Oktober.
Diese Beschlüsse sind ein umfangreiches Angriffsabkommen gegen die von den Völkern des Mittleren Ostens in Rojava und Nord-Ost-Syrien begonnene regionale Revolution. Die beiden globalen Staaten haben mithilfe des türkischen Staates, dem Land des faschistischen Angriffs, eine Phase des Krieges, der Besatzung und Niederwerfung gegen die Revolution von Kurdistan und die vereinigte regionale Revolution unserer Völker eingeleitet. Der gemeinsame Nenner der beiden Abkommen ist es, die Errungenschaften der Revolution so weit es geht zurückzudrängen und dem Willen, der diese Revolution verwirklicht hat, eine Kapitulation aufzuzwingen.
Aber jede*r soll wissen, dass unser Volk sich nicht den Besatzungs- und Liquidationsangriffen von Amerika, Russland und der Türkei beugen wird. Die Revolution von Rojava und Nord-Ost-Syrien wird leben, sie wird wachsen und den Krieg gegen die Konterrevolution mit noch größerer Ernsthaftigkeit und Disziplin führen. Niemand soll daran zweifeln, dass aus dem aufopferungsvollen Krieg in Serêkaniyê Kraft geschöpft wurde, mit der nun noch größere Widerstände organisiert werden. Unsere Revolution verwirklicht schon jetzt Aktionen gegen die Invasionskräfte, versetzt ihnen schwere Schläge und zeigt unseren Völkern voller Hoffnung den Weg.
Wenn eine*r denkt, dass wir unseren revolutionären Boden verlassen, dem Imperialismus gegenüber Reue zeigen oder die Besatzungsmächte um Erbarmen flehen werden, hat sie*er sich gewaltig getäuscht. Keine Kraft wird es schaffen, unserer Revolution Grenzen zu setzen. Jeder Fleck des Bodens von Rojava und Nord-Ost-Syrien ist mit dem Blut der Freiheitskämpfer*innen getränkt. Das ist die uralte Heimat, in der unsere Völker seit Jahrhunderten leben. Niemand kann von unseren Völkern verlangen, dass sie ihre Häuser verlassen und sich aus ihren Ländern zurückziehen. Die einzige Kraft, die gehen wird, ist die Besatzung.
Unser Widerstand der Ehre und Freiheit, zur Verteidigung unserer Revolution schöpft vor allem Kraft von den Völkern des Mittleren Ostens, von den unterdrückten Völkern dieser Welt, von Demokrat*innen, Revolutionär*innen, Sozialist*innen, Kommunist*innen, von all ihren Aktionen und der internationalen Beteiligung. Diejenigen, die die Straßen der Welt erfüllen und die Fahne unserer Revolution als Zeichen der Ehre wehen lassen, lassen unseren Widerstand aufatmen. Diese revolutionäre Haltung und diese internationale Solidarität müssen weiter gestärkt werden. In dieser Hinsicht müssen die Aktionen noch größer und insbesondere der Welt-Rojava-Tag am 2. November zu einem Tag des Wuts und des Aufstands gegen die Besatzung gemacht werden. Der einzige Weg, die internationale Allianz der Konterrevolution zu besiegen, ist die organisierte und aktionsorientierte Haltung der Völker des Mittleren Ostens, der Türkei, aller vier Teile Kurdistans und der Welt. Der Schlüssel zu der Tür, die hin zu neuen Revolutionen führt, ist die internationale Solidarität.
Außerdem ist heute die demokratische nationale Einheit aller vier Teile Kurdistans gegen die Invasion und die Massaker des faschistischen türkischen Kolonialstaates gegen Kurdistan und unsere Völker lebenswichtig. Denn die Existenz und die Errungenschaften des kurdischen Volkes in allen vier Teilen werden mit diesem Krieg und den gefassten Beschlüssen ins Visier genommen. Die Widerstandshaltung des kurdischen Volkes in vier Teilen Kurdistans und in verschiedenen Ländern der Welt gegen die Besatzung hat es schon jetzt geschafft, dass sich diese nicht ausweiten und ihr Ziel nicht erreichen konnte. Aber die Gefahr ist groß. Darum müssen der Widerstand und der Kampf pausenlos fortgesetzt werden. Die Aufgabe aller Kurdistankräfte ist es im Widerstand und im Kampf die nationale Einheit aller vier Teile Kurdistans zu erringen und die Liquidationspolitik der feindlichen Seite ins Leere laufen zu lassen.
Es ist nicht die Zeit des Schweigens und Abwartens, denn der faschistische türkische Kolonialstaat und sein faschistischer Chef Erdoğan warten nicht schweigend ab, die schweren Waffen und Kampfflugzeuge der Besatzung warten nicht ab, die Palastmedien warten nicht ab, die bürgerlich-faschistischen Parteien warten nicht ab. Mit allen Kräften und mit den niederträchtigsten Mitteln greifen diese an, um unsere Revolution zu zerschmettern. Natürlich wartet auch unsere Revolution nicht. Schon jetzt entwickelt unsere Revolution ihren Widerstandskampf zu immer neuer Größe. Wie schon in Serêkaniyê verteidigt sie aufopferungsvoll die Revolution, lässt sie die Besatzung überall ihre Verbrechen bereuen und schlägt immer wieder zurück. Aus diesem Grund bedeuten aktionsloses Abwarten und Stillschweigen die Gestattung des Erstickens der Revolution. Diejenigen, die heute dazu auffordern, still abzuwarten und heuchlerisch erklären „wir sind besorgt", sind die Imperialisten, die Invasoren, das reaktionär-faschistische Regime und konterrevolutionäre Kräfte, die wollen, dass die Revolution erdrosselt wird. Aktionslosigkeit erlaubt der Konterrevolution ihren unheilvollen Zielen näher zu rücken. Es ist Zeit, in Aktion zu treten und die Revolution zu verteidigen.