Wir Schreiten Voran Zur Frauenrevolution!
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Roter Morgen / Ausgabe 19 / Frühling 2019

 

Die KKÖ, die Kommunistische Frauenorganisation, hat ihre 2. Kommunistische Frauenkonferenz durchgeführt

Die Frauenführung der MLKP/KKÖ, der Marxistisch-Leninistisch-Kommunistsichen Partei / Kommunistischen Frauenorganisation, hat verkündet, dass sie in der Zeit vom 4. bis zum 10 März die 2. Kommunistische Frauenkonferenz unter dem Slogan „Wir haben die KKÖ errungen, wir schreiten voran zur Frauenrevolution!" verwirklicht hat.

Es folgt die Erklärung der KKÖ:

 

Wir Schreiten Voran Zur Frauenrevolution!

Überall auf der Welt, in der Türkei und in Kurdistan, wächst, stärkt und vereinigt sich der Kampf für Frauen für Freiheit und Gleichheit. Wie in Spanien, den USA und Argentinien, so auch im Iran, Sudan und in Algerien sind Frauen hervorgetreten wie der Startschuss der Aufstände, Rebellionen und Revolutionen der Arbeiter*innenklasse und Unterdrückten; mit beispielhaftem Mut, als entschlossene Avantgarde gegen den patriarchalen Kapitalismus, Armut und Hunger, Rassismus und Militarismus, faschistische Regime und Kolonialismus. Als die erste Revolution des 21. Jahrhunderts, die sich zugleich als Frauenrevolution entwickelt hat, bleibt die Rojava-Revolution standhaft und inspiriert sämtliche Frauen auf der ganzen Welt.

Unter den Verhältnissen der Imperialistischen Globalisierung, in denen die patriarchale Unterdrückung und Ausbeutung der Arbeit und Körper der Frauen immense Ausmaße erreicht hat, in denen die Verarmung der Frauen zunimmt und die Sexindustrie sich weiter ausbreitet und verzweigt, in denen sich der Geschlechterwiderspruch mit jedem Tag weiter zuspitzt - unter diesen Bedingungen wird die materielle Grundlage für den Aufstand und die Rebellion der Frauen unaufhaltsam größer und stärker.

In der vorausgegangenen Periode hat sich das patriarchal-kolonialistisch-faschistische Regime in der Form eines faschistischen Chef-Regimes unter Tayyip Erdogan reorganisiert. Die politisch-islamische Restauration stützt sich hauptsächlich auf eine ideologische und gesellschaftliche Transformation, die über die Festigung der bürgerlichen Familie und durch Angriffe auf den Freiheitskampf der Frauen, durch die Liquidation der Siege und Errungenschaften der Frauen, durch die Reorganisierung der Haussklaverei in neuer Form und mit neuen Mitteln verläuft.

Die aufgekommenen gesellschaftlichen Kämpfe, allen voran der Juni-Aufstand 2013 und die Rojava-Revolution, haben die Siege, Errungenschaften und Einflüsse des Freiheitskampfes der Frauen gestärkt. Gegen diese Siege und Errungenschaften hat sich zugleich ein patriarchal-reaktionärer Widerstand entwickelt, der sich zunehmend radikalisiert. Die Zunahme patriarchaler Angriffe verschiedener Art, zuvorderst die wachsende Zahl von Frauenmorden, veranschaulicht diese Entwicklung. Die Palast-Junta und das faschistische Chef-Regime von Tayyip Erdogan führen diese Angriffe, die das Patriarchat zu einer gesellschaftlichen Stütze für den Angriff auf sämtliche Siege und Errungenschaften der Arbeiter*innenklasse und Unterdrückten machen, an. Das Rechtssystem, welches Frauenmorde, sexuelle Belästigung und patriarchale Gewalt unter rechtlichen Schutz stellt, hat mit Gesetzen zur Festigung der Institution Familie, durch seine Frauen- und Familienpolitik, durch eine Beschäftigungspolitik zur Vertiefung der sexistischen Arbeitsteilung, einen Krieg gegen die Freiheit der Frauen eingeleitet. Durch die Verhaftung von Anführerinnen und weiblichen Vorbildern, durch die Ermordung revolutionärer Frauen und durch sexuellen Missbrauch ihrer toten Körper versuchen sie den Willen der Frauen zu brechen und die Frauen von der Teilnahme am Kampf abzuhalten. Somit sind mit der allgemeinen Vertiefung des Geschlechterwiderspruchs Bedingungen entstanden, in denen in allen Bereichen, vom Recht auf Abtreibung bis hin zu Kleidungsvorschriften, jeder noch so kleine Aspekt des Geschlechterwiderspruchs verstärkte Politisierung mit sich bringt und zum Anlass des Zusammenstoßes der Arbeiter*innen und Unterdrückten mit dem faschistischen Regime wird.

Die vereinigte Bewegung der Frauen hat sich ihre Stärke auf den Straßen und ihre politische Reflexfähigkeit bewahrt. Der 8. März, der 25. November und der Kampf der Frauen für Gerechtigkeit setzen das Palastregime unter Druck und entlarven es. Damit wird immer wieder deutlich, dass der Sexismus des faschistischen politisch-islamistischen Chef-Regimes ein Schwachpunkt ist, an dem seine Macht gebrochen werden kann.

Unter diesen extrem harten aber hoffnungsvollen Bedingungen haben wir in der Zeit vom 4. - 10. März unsere 2. Kommunistische Frauenkonferenz unter dem Slogan „Wir haben die KKÖ errungen, wir schreiten voran zur Frauenrevolution!" verwirklicht.

Im Geiste unserer Genossin Yeliz Erbay, Delegierte der 1. Kommunistischen Frauenkonferenz und Mitglied der General-Kommandantur der MLKP-FESK, den unsterblichen Genossinnen gewidmet, in Gedenken an all die gefallenen Kämpferinnen der MLKP, in Gedenken an die 18 Genossinnen unterschiedlicher Generationen, die in der Zeit zwischen den zwei Konferenzen in Rojava, in Dersim, in den Medya-Verteidigungsgebieten, in Istanbul und in Suruç in die Unsterblichkeit gegangen sind, in Gedenken an die kommunistischen Führerinnen Rosa Luxemburg, Clara Zetkin und Alexandra Kollontai, an die militanten Kämpferinnen der Weltrevolution Olga Benario, Ulrike Meinhof, die Mirabel Schwestern und die unsterblichen Genossinnen der verschiedenen revolutionären Parteien und Organisationen, unter den Bannern, die die Bilder dieser Frauen versammeln, ist unsere Konferenz zusammen getreten, hat sich den Idealen dieser Frauen verschrieben und sendet ihre Grüße an die Genossinnen im Gefängnis und an den verschiedenen Kampffronten.

Die 2. Kommunistische Frauenkonferenz, die selbst, für sich genommen, ein Ausdruck davon ist, dass die Akkumulation und Erfahrung im Freiheitskampf der Frauen unserer Partei MLKP ein neues Niveau erreicht haben, hat die 5-jährige Existenz und die organisatorische, politische und theoretische Arbeit der Kommunistischen Frauenorganisation ausgewertet. Kritisch wurde das Niveau und die Akkumulation der KKÖ im praktisch-legitimen Kampf, im politisch-militärischen Kampf wie in einer Vielzahl anderer Kampffronten sowie ihre Praxis der Erreichung der Frauenmassen, was eines der Hauptthemen der 1. Kommunistischen Frauenkonferenz gewesen war, ausgewertet.

Die Konferenz hat sich mit den politischen Entwicklungen der vorangegangenen Periode befasst und Perspektiven für die Kämpfe in der folgenden Periode unter den Bedingungen des faschistischen Chef-Regimes heraus gearbeitet. Sie hat ihren Willen erklärt, an allen Fronten mit allen Mitteln und Formen des Kampfes das Organisierungsniveau der Frauen zu stärken und für eine größere Vielfalt der Frauen zu arbeiten.

Von den Erfahrungen vergangener Revolutionen, aktueller gesellschaftlicher Aufstände und der Rojava-Revolution lernend, wurde sich mit dem Problem der gleichstellenden Vertretung und der gleichstellenden Organisierung der Frauen innerhalb der revolutionären Parteien und der politischen Kräfte befasst. Es wurde zur Stärkung des Avantgarde-Anspruchs und der politischen und theoretischen Produktivität der kommunistischen Kräfte im Freiheitskampf der Frauen und der wachsenden internationalen Rebellion der Frauen gearbeitet.

Die Konferenz war ein Ausdruck des Willens, eine stärkende Rolle zu spielen, um die Analyse der sexistischen Ausbeutung, die Strategie und die Fähigkeit strategischen Handels für den Freiheitskampf der Frauen zu stärken - beispielsweise im Hinblick auf Hausarbeit, die Sexindustrie, Sexarbeit und den Kampf von LGBTI+. Sie hat den Willen gezeigt, die allgemeine Schwäche der kommunistischen Bewegung bei der Produktion von Theorie und Politik zu überwinden.

Sie hat beschlossen, im praktisch-legitimen Kampf, im Kampf mit politisch-militärischen Mitteln, im theoretischen und im ideologischen Kampf ihren Anspruch zu erhöhen und diese durch die Ergreifung neuer Maßnahmen zu stärken.

Die Zusammenkunft der 2. Kommunistischen Frauenkonferenz ist zu einem Symbol und zu einer weiteren überwundenen Hürde auf dem Weg der organisatorischen und politischen Kontinuität der Kommunistischen Frauenorganisation geworden. Sie ist ein Indikator der Entschlossenheit und Ernsthaftigkeit der MLKP in ihrer Beziehung mit den Fragestellungen der Freiheit der Frau.

Die demokratische und sozialistische Revolution des 21. Jahrhunderts, die sich gegen die imperialistische kapitalistische Ordnung, gegen die reaktionär-faschistischen Regime, gegen die Herrschaft der Bourgeoisie, die den gesamten Planeten überzieht, richtet, wird nur aber auch nur mit Aufständen und Siegen überlebensfähig sein, die die Freiheit der Frauen, die Beteiligung der Frauen und die Macht der Frauen garantieren.

Für den Sieg der Frauenrevolution führen wir einen ununterbrochenen Kampf!

Wir rufen alle Frauen, die unter der jetzigen Gesellschaft leiden, weil sie Frauen sind, die an die Freiheit der Frauen glauben, die von Sehnsucht nach einer Gesellschaft frei von Sexismus erfüllt sind, Teil der KKÖ zu werden, Schulter an Schulter mit der KKÖ zu laufen und ihren Kampf überall dorthin weiter zu tragen, wo Frauen sind.

Ruhm der 2. Kommunistischen Frauenkonferenz!
Ruhm der KKÖ! Ruhm der MLKP!
Nieder mit dem patriarchalen kapitalistischen System der Ausbeutung!
Nieder mit dem faschistischen Chef-Regime!
Es lebe die Frauenrevolution!
Es lebe die Freiheit der Frau!
Es lebe der Sozialismus!

25. April 2019

MLKP/KKÖ

Frauenführung

 

 

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Die KKÖ, die Kommunistische Frauenorganisation, hat ihre 2. Kommunistische Frauenkonferenz durchgeführt

Die Frauenführung der MLKP/KKÖ, der Marxistisch-Leninistisch-Kommunistsichen Partei / Kommunistischen Frauenorganisation, hat verkündet, dass sie in der Zeit vom 4. bis zum 10 März die 2. Kommunistische Frauenkonferenz unter dem Slogan „Wir haben die KKÖ errungen, wir schreiten voran zur Frauenrevolution!" verwirklicht hat.

Es folgt die Erklärung der KKÖ:

 

Wir Schreiten Voran Zur Frauenrevolution!

Überall auf der Welt, in der Türkei und in Kurdistan, wächst, stärkt und vereinigt sich der Kampf für Frauen für Freiheit und Gleichheit. Wie in Spanien, den USA und Argentinien, so auch im Iran, Sudan und in Algerien sind Frauen hervorgetreten wie der Startschuss der Aufstände, Rebellionen und Revolutionen der Arbeiter*innenklasse und Unterdrückten; mit beispielhaftem Mut, als entschlossene Avantgarde gegen den patriarchalen Kapitalismus, Armut und Hunger, Rassismus und Militarismus, faschistische Regime und Kolonialismus. Als die erste Revolution des 21. Jahrhunderts, die sich zugleich als Frauenrevolution entwickelt hat, bleibt die Rojava-Revolution standhaft und inspiriert sämtliche Frauen auf der ganzen Welt.

Unter den Verhältnissen der Imperialistischen Globalisierung, in denen die patriarchale Unterdrückung und Ausbeutung der Arbeit und Körper der Frauen immense Ausmaße erreicht hat, in denen die Verarmung der Frauen zunimmt und die Sexindustrie sich weiter ausbreitet und verzweigt, in denen sich der Geschlechterwiderspruch mit jedem Tag weiter zuspitzt - unter diesen Bedingungen wird die materielle Grundlage für den Aufstand und die Rebellion der Frauen unaufhaltsam größer und stärker.

In der vorausgegangenen Periode hat sich das patriarchal-kolonialistisch-faschistische Regime in der Form eines faschistischen Chef-Regimes unter Tayyip Erdogan reorganisiert. Die politisch-islamische Restauration stützt sich hauptsächlich auf eine ideologische und gesellschaftliche Transformation, die über die Festigung der bürgerlichen Familie und durch Angriffe auf den Freiheitskampf der Frauen, durch die Liquidation der Siege und Errungenschaften der Frauen, durch die Reorganisierung der Haussklaverei in neuer Form und mit neuen Mitteln verläuft.

Die aufgekommenen gesellschaftlichen Kämpfe, allen voran der Juni-Aufstand 2013 und die Rojava-Revolution, haben die Siege, Errungenschaften und Einflüsse des Freiheitskampfes der Frauen gestärkt. Gegen diese Siege und Errungenschaften hat sich zugleich ein patriarchal-reaktionärer Widerstand entwickelt, der sich zunehmend radikalisiert. Die Zunahme patriarchaler Angriffe verschiedener Art, zuvorderst die wachsende Zahl von Frauenmorden, veranschaulicht diese Entwicklung. Die Palast-Junta und das faschistische Chef-Regime von Tayyip Erdogan führen diese Angriffe, die das Patriarchat zu einer gesellschaftlichen Stütze für den Angriff auf sämtliche Siege und Errungenschaften der Arbeiter*innenklasse und Unterdrückten machen, an. Das Rechtssystem, welches Frauenmorde, sexuelle Belästigung und patriarchale Gewalt unter rechtlichen Schutz stellt, hat mit Gesetzen zur Festigung der Institution Familie, durch seine Frauen- und Familienpolitik, durch eine Beschäftigungspolitik zur Vertiefung der sexistischen Arbeitsteilung, einen Krieg gegen die Freiheit der Frauen eingeleitet. Durch die Verhaftung von Anführerinnen und weiblichen Vorbildern, durch die Ermordung revolutionärer Frauen und durch sexuellen Missbrauch ihrer toten Körper versuchen sie den Willen der Frauen zu brechen und die Frauen von der Teilnahme am Kampf abzuhalten. Somit sind mit der allgemeinen Vertiefung des Geschlechterwiderspruchs Bedingungen entstanden, in denen in allen Bereichen, vom Recht auf Abtreibung bis hin zu Kleidungsvorschriften, jeder noch so kleine Aspekt des Geschlechterwiderspruchs verstärkte Politisierung mit sich bringt und zum Anlass des Zusammenstoßes der Arbeiter*innen und Unterdrückten mit dem faschistischen Regime wird.

Die vereinigte Bewegung der Frauen hat sich ihre Stärke auf den Straßen und ihre politische Reflexfähigkeit bewahrt. Der 8. März, der 25. November und der Kampf der Frauen für Gerechtigkeit setzen das Palastregime unter Druck und entlarven es. Damit wird immer wieder deutlich, dass der Sexismus des faschistischen politisch-islamistischen Chef-Regimes ein Schwachpunkt ist, an dem seine Macht gebrochen werden kann.

Unter diesen extrem harten aber hoffnungsvollen Bedingungen haben wir in der Zeit vom 4. - 10. März unsere 2. Kommunistische Frauenkonferenz unter dem Slogan „Wir haben die KKÖ errungen, wir schreiten voran zur Frauenrevolution!" verwirklicht.

Im Geiste unserer Genossin Yeliz Erbay, Delegierte der 1. Kommunistischen Frauenkonferenz und Mitglied der General-Kommandantur der MLKP-FESK, den unsterblichen Genossinnen gewidmet, in Gedenken an all die gefallenen Kämpferinnen der MLKP, in Gedenken an die 18 Genossinnen unterschiedlicher Generationen, die in der Zeit zwischen den zwei Konferenzen in Rojava, in Dersim, in den Medya-Verteidigungsgebieten, in Istanbul und in Suruç in die Unsterblichkeit gegangen sind, in Gedenken an die kommunistischen Führerinnen Rosa Luxemburg, Clara Zetkin und Alexandra Kollontai, an die militanten Kämpferinnen der Weltrevolution Olga Benario, Ulrike Meinhof, die Mirabel Schwestern und die unsterblichen Genossinnen der verschiedenen revolutionären Parteien und Organisationen, unter den Bannern, die die Bilder dieser Frauen versammeln, ist unsere Konferenz zusammen getreten, hat sich den Idealen dieser Frauen verschrieben und sendet ihre Grüße an die Genossinnen im Gefängnis und an den verschiedenen Kampffronten.

Die 2. Kommunistische Frauenkonferenz, die selbst, für sich genommen, ein Ausdruck davon ist, dass die Akkumulation und Erfahrung im Freiheitskampf der Frauen unserer Partei MLKP ein neues Niveau erreicht haben, hat die 5-jährige Existenz und die organisatorische, politische und theoretische Arbeit der Kommunistischen Frauenorganisation ausgewertet. Kritisch wurde das Niveau und die Akkumulation der KKÖ im praktisch-legitimen Kampf, im politisch-militärischen Kampf wie in einer Vielzahl anderer Kampffronten sowie ihre Praxis der Erreichung der Frauenmassen, was eines der Hauptthemen der 1. Kommunistischen Frauenkonferenz gewesen war, ausgewertet.

Die Konferenz hat sich mit den politischen Entwicklungen der vorangegangenen Periode befasst und Perspektiven für die Kämpfe in der folgenden Periode unter den Bedingungen des faschistischen Chef-Regimes heraus gearbeitet. Sie hat ihren Willen erklärt, an allen Fronten mit allen Mitteln und Formen des Kampfes das Organisierungsniveau der Frauen zu stärken und für eine größere Vielfalt der Frauen zu arbeiten.

Von den Erfahrungen vergangener Revolutionen, aktueller gesellschaftlicher Aufstände und der Rojava-Revolution lernend, wurde sich mit dem Problem der gleichstellenden Vertretung und der gleichstellenden Organisierung der Frauen innerhalb der revolutionären Parteien und der politischen Kräfte befasst. Es wurde zur Stärkung des Avantgarde-Anspruchs und der politischen und theoretischen Produktivität der kommunistischen Kräfte im Freiheitskampf der Frauen und der wachsenden internationalen Rebellion der Frauen gearbeitet.

Die Konferenz war ein Ausdruck des Willens, eine stärkende Rolle zu spielen, um die Analyse der sexistischen Ausbeutung, die Strategie und die Fähigkeit strategischen Handels für den Freiheitskampf der Frauen zu stärken - beispielsweise im Hinblick auf Hausarbeit, die Sexindustrie, Sexarbeit und den Kampf von LGBTI+. Sie hat den Willen gezeigt, die allgemeine Schwäche der kommunistischen Bewegung bei der Produktion von Theorie und Politik zu überwinden.

Sie hat beschlossen, im praktisch-legitimen Kampf, im Kampf mit politisch-militärischen Mitteln, im theoretischen und im ideologischen Kampf ihren Anspruch zu erhöhen und diese durch die Ergreifung neuer Maßnahmen zu stärken.

Die Zusammenkunft der 2. Kommunistischen Frauenkonferenz ist zu einem Symbol und zu einer weiteren überwundenen Hürde auf dem Weg der organisatorischen und politischen Kontinuität der Kommunistischen Frauenorganisation geworden. Sie ist ein Indikator der Entschlossenheit und Ernsthaftigkeit der MLKP in ihrer Beziehung mit den Fragestellungen der Freiheit der Frau.

Die demokratische und sozialistische Revolution des 21. Jahrhunderts, die sich gegen die imperialistische kapitalistische Ordnung, gegen die reaktionär-faschistischen Regime, gegen die Herrschaft der Bourgeoisie, die den gesamten Planeten überzieht, richtet, wird nur aber auch nur mit Aufständen und Siegen überlebensfähig sein, die die Freiheit der Frauen, die Beteiligung der Frauen und die Macht der Frauen garantieren.

Für den Sieg der Frauenrevolution führen wir einen ununterbrochenen Kampf!

Wir rufen alle Frauen, die unter der jetzigen Gesellschaft leiden, weil sie Frauen sind, die an die Freiheit der Frauen glauben, die von Sehnsucht nach einer Gesellschaft frei von Sexismus erfüllt sind, Teil der KKÖ zu werden, Schulter an Schulter mit der KKÖ zu laufen und ihren Kampf überall dorthin weiter zu tragen, wo Frauen sind.

Ruhm der 2. Kommunistischen Frauenkonferenz!
Ruhm der KKÖ! Ruhm der MLKP!
Nieder mit dem patriarchalen kapitalistischen System der Ausbeutung!
Nieder mit dem faschistischen Chef-Regime!
Es lebe die Frauenrevolution!
Es lebe die Freiheit der Frau!
Es lebe der Sozialismus!

25. April 2019

MLKP/KKÖ

Frauenführung