MIT DER MLKP ZUR REVOLUTION, ZUM SOZIALISMUS
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Die MLKP wurde am 10. September 1994 gegründet. Die Dokumente ihres Gründungsparteitages (des 1. Parteitages) bilden ihre theoretischen, politischen und organisatorischen Grundlagen. Diese historische Entwicklung, die mit "Einheitsrevolution" bezeichnet wird, ist das Ergebnis des Kampfes für die "Einheit der Kommunisten", der 1989 von den Vorläuferorganisationen der Partei begonnen und innerhalb und unter den Organisationen geführt wurde. Im Jahr 1991 vereinigten sich die Revolutionäre Kommunistische Arbeiterbewegung der Türkei TDKİH und die Kommunistische Arbeiterbewegung der Türkei (TKİH). Nach einem jahrelang andauernden Kampf beriefen die TKİH und die Kommunistische Partei der Türkei-Marxisten-Leninisten Bewegung ( TKP -ML Hareketi) den Einheitsparteitag ein und gründeten die Marxistische Leninistische Kommunistische Partei - Gründung (MLKP-K). Die erste Partei- und Einheitskonferenz (September 1995) vollzog die Einheit der MLKP-G mit der Kommunistischen Partei der Türkei-Marxisten-Leninisten/Wiederaufbauorganisation (TKP-ML (YİO) und strich die für "Gründung" stehende Ergänzung "K" aus ihrem Namen. So wurde die MLKP durch die Vereinigung von vier kommunistischen Organisationen geschaffen.

 

 

EIN KURZER BLICK AUF DIE KOMMUNISTISCHE BEWEGUNG VOR DER MLKP

 

Die erste kommunistische Organisation der Türkei, die Kommunistische Partei der Türkei (TKP), wurde 1920 von Mustafa Suphi und seinen Genossen in Baku gegründet. Sie erhielt die Unterstützung der Kommunistischen Internationalen. Sie führte ihre Arbeit in Theorie und Praxis auf einer marxistisch-leninistischen Linie durch. Mit dem Ziel, den Kampf gegen die imperialistische Besatzung zu führen, kamen Mustafa Suphi und seine Freunde in dieser Zeit mit dem Wissen des türkischen Staates und Mustafa Kemals ins Land. Aber die Sympathie und Anziehungskraft, die sowohl gegenüber der Oktoberrevolution bestand als auch von der Praxis des Sozialismus hervorgerufen wurde, ängstigten die herrschenden Klassen der Türkei gleichzeitig. Am 29. Januar 1921 ertränkten sie M. Suphi und seine 14 Genossen im Schwarzen Meer. Dies war ein harter Schlag für die TKP. Nach M. Suphi unterstützte die TKP die bürgerliche kemalistische Macht. In Bezug auf die Kurdenfrage nahm sie eine sozialchauvinistische Linie ein. Sie erwarteten von M. Kemal "Demokratisierung! Und sogar eine "sozialistische Revolution". In diesen Jahren hatte die TKP einen opportunistischen Charakter.

 

Nach 1956 wurde die TKP zu einer Agentur des modernen Revisionismus in der Türkei. In dem Kampf für Sozialismus verfügte sie über keinen bedeutenden politischen Einfluss oder Aktionen. Deswegen wird der Zeitraum von 1921 bis 1971 als die 50 Jahre des Pazifismus und Reformismus des Revisionismus der TKP bezeichnet. In diesem Sinne entstand die revolutionäre Bewegung von 1971 nicht, indem sie sich, abgesehen von dem der TKP von 1921 unter der Führung von M. Suphi, auf ein vor ihr existierendes ernsthaftes revolutionäres Erbe stütze.

 

Die 1971 entstandenen revolutionären Organisationen Volksbefreiungsarmee der Türkei (THKO), Volksbefreiungspartei-Front der Türkei ( THKP-C ) und Kommunistische Partei der Türkei-Marxisten-Leninisten (TKP-ML) zerschlugen mit ihren revolutionären Ideen und Aktionen die 50 Jahre des Revisionismus, der Klassenzusammenarbeit und des Reformismus.

 

 

In den 1960er Jahren ebneten die Vertiefung der sozialen Differenzierung und der Klassenwidersprüche, die Entwicklung des nationalen kurdischen Bewusstseins und der Einfluss der antifaschistischen und antiimperialistischen Jugendbewegung von 1968 auf der Welt den Weg für die Welle der Bewegungen der Arbeiterklasse, der werktätigen Massen und der Studentenbewegung in der Türkei und Nordkurdistan.

 

In diesen Jahren verwandelten die Kämpfe der Jugend gegen die NATO und die 6. Flotte, der Arbeiterklasse im Widerstand vom 15.-16. Juni, die Entsendung von 15 Abgeordneten in das Parlament von der Arbeiterpartei der Türkei (TİP) und ähnliche Phänomene die fortschrittlichen, revolutionären und sozialistischen Ideen in eine materielle Kraft unter den Massen.

Am 12. März 1971 ereignete sich ein Militärputsch. Dieser faschistische Putsch wurde vom US-Imperialismus unterstützt. Die kollaborierende türkische Bourgeoisie und die Generäle wandten sich Unterdrückung, Verboten und Einschränkungen zu, indem sie sagten, die partiellen Rechte und Freiheiten, die die Verfassung von 1961 garantierte "seien zuviel für die gesellschaftliche Bewegung". Die oben genannten revolutionären Organisationen gaben sich nicht geschlagen, sondern erlitten unter ungleichen Kräfteverhältnissen kämpfend eine Niederlage. Aber sie hinterließen der türkischen und nordkurdischen Revolution, den Revolutionären und Kommunisten unauslöschliche linke revolutionäre Werte, Traditionen, ein reiches Erbe und Errungenschaften. Der revolutionäre Wille und die Entschlossenheit zum Kampf, die revolutionäre Solidarität und Kampfgenossenschaft, die von diesen Tagen an bis heute weitergeführt werden, sind auch weiterhin das Gärungsmittel der revolutionären Bewegung.

Zweifelsohne wurden die Niederlage von 1971 und die Situation der Internationalen Kommunistischen Bewegung auch in den Reihen der revolutionären Bewegung der Türkei diskutiert. Die Kader der THKO und einige Kader der THKP-C werteten ihre kleinbürgerliche, abenteurerische Linie, ihre Haltung zu der kurdischen nationalen Frage sowie zu der Zeit der kemalistischen Macht kritisch aus. Sie beschlossen, gegen die sozialimperialistische Sowjetunion und den modernen Revisionismus zu kämpfen und übernahmen die Linie der KPCh (Kommunistische Partei Chinas) und der PAA (Partei der Arbeit Albaniens). Die TKP-ML hatte diese Linie bereits von Anfang an angenommen. In der zweiten Hälfte der 1970er Jahre wurde die Revolutionäre Kommunistische Partei der Türkei (TDKP) anstelle der THKO gegründet. In dem gleichen Zeitraum spaltete sich der Bund der Revolutionären Kommunisten der Türkei (TİKB), der sich mit der TDKP zusammengeschlossen hatte, wieder von dieser ab und setzte seine Aktivitäten erneut als Gruppe fort. In der zweiten Hälfte der 1980er Jahre trennte sich eine weitere Gruppe mit dem Namen TDKİH von der TDKP. Anstelle der THKP-C entstand die Volksbefreiungspartei-Front der Türkei Marxisten-Leninisten (THKP-C/ML), die später in TKİH umbenannt werden sollte. Aufgrund einiger Differenzen in den theoretischen und politischen Auffassungen spaltete die TKP-ML sich in TKP-ML und TKP-ML Hareketi. 1978 spaltete sich die TKP-ML (YİO) von der TKP-ML Hareketi ab. Man kann sagen, dass es damals, neben unvermeidlichen Spaltungen und Trennungen in den Reihen der revolutionären Bewegung, auch zu Spaltungen und Trennungen kam, die nicht auf prinzipiellen Differenzen beruhten.

 

Bis 1979 blieben diese Organisationen voneinander getrennt, aber beeinflusst von der internationalen kommunistischen Bewegung und voneinander entwickelten sie sich auf theoretischer und politischer Linie parallel zueinander. Vielleicht wiesen ihre politische Linien und organisatorischen Praktiken einige Unterschiede auf, ihre sozialen Aktivitäten haben jedoch gezeigt, dass sie sich auf der gleichen Grundlage bewegt haben.

Ein Teil dieser Gruppen erklärte sich nach ihrem Kampf gegen die Mao Tse Tung Ideen und nach der Ablehnung der "3 Welten Theorie" im Jahre 1979, die von der KPChs aufgestellt worden war, zur kommunistischen Gruppe.

Wie hieraus ersichtlich ist, wurde die revolutionäre und kommunistische Bewegung in einer Situation der Zersplitterung, Gespaltenheit und revolutionären Spontaneität mit den Angriffen des faschistischen Militärputsches konfrontiert.

 

DAS FASCHISTISCHE MILIT�RREGIME VON 1980 UND DIE REVOLUTION�RE BEWEGUNG

 

Angesichts des faschistischen Militärputsches in der Türkei von 1980 erlitten die Parteien, Organisationen und Gruppen, die nicht in der Lage waren, sich als revolutionäre Kriegsorganisationen zu organisieren und deren organisatorische und politische Praxis von revolutionärer Spontaneität gekennzeichnet war, eine ernsthafte Niederlage mit harten ideologischen, politischen und organisatorischen Folgen. Zehntausende revolutionäre Kader und Kämpfer wurden ins Gefängnis geworfen, Hunderttausende Sympathisanten der Revolution gefoltert und tausende ermordet. Zwischen den Jahren von 1980 bis 1987 gab es fast eine "Unterbrechung" der revolutionären Aktivitäten oder es wurde nur eine sehr schwache Aktivität durchgeführt.

 

In diesen Jahren, als die revolutionäre und kommunistische Bewegung eine schwere Niederlage erlitten hatte, begann die nationale kurdische Bewegung unter der Führung der revolutionären nationalen Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) nach einer kurzen Vorbereitungsphase und Organisierung im Hinterland einen Guerillakampf und begann in Nordkurdistan zu wachsen.

Die MLKP entstand also nicht als ein Ergebnis von Spontaneität oder zufällig, sondern voll und ganz als ein unvermeidliches Bedürfnis des Klassenkampfes und des historischen Zeitabschnittes.

Denn der Netas-Streik von 1987 in Istanbul, die als "Frühlingsaktion" bezeichnete Welle der Bewegung der Arbeiterklasse von 1989 und der Generalstreik und Widerstand der Bergarbeiter in Zonguldak hatten eindrucksvoll das Fehlen oder die Schwäche einer kommunistischen Führung aufgezeigt.

 

Zu diesem Zeitpunkt hatte der nationale kurdische Befreiungskampf die Stufe einer Revolution erreicht und in der Türkei waren die Bedingungen entstanden, den vereinigten revolutionären Kampf mit der Aufgabe der "Schaffung einer revolutionären Arbeiterbewegung" vorwärts zu bringen. Die Aufgabe der internationalen Solidarität mit der nationalen kurdischen Bewegung drängte sich in aller Schärfe auf. Es ist vollkommen klar, dass nur die Beendigung dieser gespaltenen, zersplitterten und einflusslosen Situation der kommunistischen Bewegung es ermöglichen konnte, diese historischen und politischen Aufgaben zu erfüllen.

 

Das Streben und die Initiative für die Vereinigung, die unter diesen Bedingungen entstand, waren gleichzeitig eine Willenskraft und eine Haltung gegen die ideologische und organisatorische Zerstörung, verursacht von dem Prozess der modernrevisionistischen Auflösung in der Sowjetunion, den ost- und mitteleuropäischen Ländern 1989-91 und der konterrevolutionären Propaganda der imperialistischen Bourgeoise gegen die Theorie und Praxis des Sozialismus.

 

Aus diesem Grund repräsentiert die MLKP ebenfalls ein Streben danach, die durch die nationale Befeiungsrevolution entstandenen historischen und politischen Aufgaben zu erfüllen. Es war nötig, die revolutionäre Wut der Arbeiterklasse mit dem kurdischen Volk zu vereinigen. Die MLKP ist ein Produkt der Willenskraft und der Leidenschaft für die Schaffung der zweiten Front, der Front der Arbeiterklasse im Westen. Sie ist eine Antwort auf die Forderung und den Wunsch der Arbeiterklasse und der Werktätigen, sich zu vereinigen.

 

DER KAMPF FÜR DIE VEREINIGUNG DER KOMMUNISTEN UND SEINE ERGEBNISSE SIND EINE ERFOLGREICHE ERFAHRUNG

 

Die Vorläuferorganisationen der Partei entwickelten eine besondere Methode und einen Plan für die Arbeit der Einheit. Diese Erfahrung des Kampfes für die Einheit ist eine wichtige Erfahrung sowohl für die Einheit der kommunistischen Gruppen und Kräfte jedes Landes als auch für die Vereinigung der Internationalen kommunistischen Bewegung.

Als erstes haben sie diese Arbeit auf der Grundlage einer objektiven Bewertung der kommunistischen Bewegung begonnen und dann die folgenden grundlegenden Definitionen aufgestellt:

 

Die kommunistische Bewegung in der Türkei ist gespalten, zersplittert und wirkungslos und weist einen revolutionären spontanen Charakter auf (und ebenso ist die Situation der revolutionären Bewegung). Diese Situation weist auf die Aufgabe einer politischen und organisatorischen Strategie und Taktik sowie die Zentralisierung und organisatorische Einheit der Kommunisten durch revolutionäre Willenskraft hin.

 

Die Einheit der Kommunisten ist eine prinzipielle Angelegenheit und eine aktuelle politische Aufgabe. Auf der Ebene der Prinzipien betrifft sie jeden Kommunisten und jede kommunistische Gruppe und erfordert einen unaufschiebbaren Kampf.

 

Kommunistische Organisationen sollten den Willen und die Hinwendung zur Einheit über einen von der Basis und von oben geführten Kampf, mit einer gut geplanten Diskussion ans Tageslicht bringen.

 

Man sollte in den Einheitsbestrebungen nicht von den Differenzen, sondern von den Übereinstimmungen ausgehen. Jede Organisation muss Diskussionen innerhalb ihrer eigenen Organisation und mit anderen Organisationen abhalten. Die Kommunisten von allen Gruppen sollten als Einzelpersonen an den Diskussionen teilnehmen.

Die Diskussion über die Einheit müssen in einem Prozess der Entwicklung gemeinsamer Aktion und politischer Praxis geführt werden. Die politischen Vorstöße und Sprünge sind die Garanten der Einheit der Kommunisten. Jedoch nur die auf Vertrauen beruhenden Beziehungen und der Prozess der gegenseitigen Annährung, die sich auf tatsächliche Beziehungen stützen, können die Vorurteile und die Mauern des Gruppendenkens überwinden.

Die besondere Erfahrung und Methode der Einheitsbestrebungen der MLKP stellen eine Errungenschaft für die internationale Kommunistische Bewegung dar.

 

WOFÜR KÄMPFT DIE MLKP?

 

Die MLKP spielt eine führende Rolle in der Vereinigung, Politisierung und Organisierung der Arbeiterklasse und der werktätigen Massen im Kampf für Freiheit und Sozialismus, um den Kapitalismus, das System der Lohnsklaverei zu stürzen und zeigt eine hohes Maß an Interesse und Verantwortung im Kampf und allen Formen von Problemen der Unterdrückten als Ganzes.

 

Indem sie auf vielen Ebenen enge Beziehungen mit den Massen knüpft, verwandelt die MLKP jeden Widerspruch, egal ob groß oder klein, zwischen dem kapitalistischen System und den werktätigen Massen in ein Thema des Massenkampfes, kämpft und mobilisiert die Massen zum Kampf. Ihre Art der Beziehung mit den Massen ist anders als die der Parteien des bürgerlichen Regimes, die die Massen erniedrigen und als Herde behandeln und auch als die der kleinbürgerlichen revolutionären Parteien und Gruppen, die von oben herab auf die Massen blicken und bürokratische Beziehungen aufbauen.

 

Diese Herangehensweise, die auf dem Gründungskongress als "Umwandlung in der gemeinsamen, vereinigten Aktivität" formuliert wurde, umfasst den Aufbau der Beziehungen mit den Massen im Kampf, sie im Kampf zu verändern und auch sich selber zu ändern, indem man im Kampf von den Massen lernt.

Das Ziel der MLKP ist es, den Kapitalismus zu stürzen und den Sozialismus aufzubauen. Sie führt den Kampf für die Befreiung des Proletariats, die gleichzeitig die Befreiung der Menschheit bedeutet. Sie kämpft für eine Welt ohne Grenzen, ohne Ausbeutung, ohne Klassen und ohne Staat. Da der Sozialismus ein System ist, das von der Arbeiterklasse und den werktätigen Massen eigenhändig errichtet werden muss, besteht ihre Aufgabe darin, ihre Teilnahme im ökonomischen, politischen und gesellschaftlichen Leben anzuführen.

 

Die MLKP ruft die Arbeiterklasse, die werktätigen Bauern, die Armen aus Stadt und Land, die werktätigen Frauen, die Jugend, das kurdische Volk und die Intellektuellen mit ihren Aktivitäten und Aktionen dazu auf, vorwärts zu gehen zum Aufbau des Sozialismus, für den Sturz der bürgerlichen Macht, die das Zentrum der nationalen, gesellschaftlichen und Klassenwidersprüche ist und für die Errichtung der Macht der Arbeiter und Werktätigen.

Das Programm der MLKP für die antiimperialistische demokratische Revolution beruht auf der Union der Sowjetrepubliken der Arbeiter und Werktätigen, der freiwilligen, freien und gleichberechtigten Einheit der Völker der Türkei und Nordkurdistans.

 

Die MLKP verteidigt und kämpft für die proletarische Revolution und die Diktatur des Proletariats, um die kommunistische Welt zu erkämpfen, die die Befreiung des Proletariats und der Menschheit ist. Sie ist davon überzeugt, dass ein scharfer Klassenkampf auch unter der Macht des Proletariats weitergehen wird gegen die Gefahr der Restauration, dass die Diktatur des Proletariats eine wahre Demokratie ist, eine sozialistische Demokratie, und strebt diese an.

Im Programm der MLKP wird im Bezug auf die Situation der Internationalen Kommunistischen Bewegung folgende Analyse gemacht:

 

"14. Die modernen Revisionisten, die 1956 die Macht in der Sowjetunion übernahmen, leiteten den Prozess der Zerstörung des Sozialismus und der Wiedererrichtung des Kapitalismus ein. Die Konterrevolution, begonnen von den Chruschtschowianern und weitergeführt von der Breschnew-Clique verwandelte die Sowjetunion in ein sozialimperialistisches Land, in dem der staatsmonopolistische Kapitalismus herrschte und die Diktatur des Proletariats durch die Diktatur einer bürokratischen Bourgeoisie ersetzt wurde. (')

16. Die marxistisch-leninistische Theorie hat die Möglichkeit einer Wiedererrichtung des Kapitalismus in einer sozialistischen Gesellschaft unter der Bedingung einer imperialistischen Einkreisung erkannt. Sie hat betont, dass imperialistische Aggression, interne Konterrevolution und weißer Verrat innerhalb der Partei mögliche Ursachen und Wege einer solchen Erscheinung sind. Die Konterrevolution in der Sowjetunion wurde durch bürokratische Degeneration und Verrat innerhalb der Partei ermöglicht.

17. Gegen Ende der achtziger Jahre brach das revisionistische Lager unter Führung der Sowjetunion zusammen, gefolgt vom Zerfall der Sowjetunion selbst. Die Weltbourgeoisie nutzte dieses Ereignis, um eine wütende ideologische Offensive zu beginnen. Mit allen ihren Mitteln verbreitete sie die Propaganda, "der Sozialismus sei tot". Die Restauration des Kapitalismus in Albanien, dem trotzigen Bollwerk des Sozialismus, war ein wesentlicher Bestandteil dieser Entwicklungen und imperialistischen Machenschaften. Sie war die Folge liquidatorischen Verrats. Die PAA, geführt von Ramiz Alia, übergab die Macht an die Lakaien des Imperialismus. Im Gegensatz zu dem Verlauf der Restauration des Kapitalismus in der Sowjetunion gab es zwar anfänglich eine Massenreaktion, aber die Tatsache, dass die Kommunisten in der Partei und besonders in der Führung keinen Bürgerkrieg gewagt haben, verhinderten die Bezwingung der Konterrevolution mittels revolutionärer Gewalt durch die Arbeiter und Werktätigen. (')

19. Heutzutage ist das Überwinden der Kluft zwischen objektiven und subjektiven Bedingungen der proletarischen Weltrevolution, sowie die Formierung und Stärkung von kommunistischen Vorhutabteilungen der Arbeiterklasse in jedem Land von lebensnotwendiger Wichtigkeit. Die Erfüllung dieser Aufgabe verlangt einen entschlossenen und kompromisslosen ideologischen Kampf gegen die ideologischen Angriffe der Bourgeoisie sowie gegen Maoismus, Trotzkismus und alle Spielarten des Revisionismus."

 

DIE POLITISCHE UND ORGANISATORISCHE ENTWICKLUNGSLINIE DER MLKP

 

Die MLKP hat ihre Hauptlinien des politischen Kampfes in ihrer Praxis entwickelt. Die politischen Taktiken und Slogans, revolutionäre Willenskraft, Vorhutseingriffe, politischer Reflex, die Kapazität mit einzubeziehen und andere Kräfte zusammenzubringen, wirksame politische Kampagnen, nach außen gerichtete politische Arbeit und die Anwendung aller Mittel und Formen des Kampfes sind einige dieser Hauptlinien.

 

Mit ihrem Grad an Vorbereitung und der Perspektive, den Aufstand zu verbreiten, war die MLKP die herausragende Kraft während des Aufstandes im März 1995 in Gazi, einem Werktätigenviertel in Istanbul. Das faschistische Regime ermordete den Delegierten des Gründungskongresses Hasan Ocak in Polizeihaft. Daraufhin begann die Partei eine Kampagne des Kampfes für Hasan Ocak gegen das Verschwindenlassen unter Polizeihaft. Die Parolen für diese Zeit waren zuerst: "Lebendig habt ihr ihn uns genommen, lebendig wollen wir ihn zurück" und dann "Wir wollen die Liste derer, die Verschwinden lassen", "Schweig nicht, wenn du schweigst, bist du der nächste". In diesem Prozess begannen die Aktivitäten der Samstagsmütter und die Kampagne gegen das Verschwindenlassen, die das faschistische Regime regelrecht in die Ecke drängten. Mit der Internationalen Konferenz gegen das Verschwindenlassen unter Polizeihaft vom Mai 1996 wurde dieser Kampf auf die internationale Ebene gehoben. Somit erreichte der Kampf gegen das Verschwindenlassen auf der Welt mit dem Internationale Komitee gegen Verschwindenlassen eine neue Stellung. Durch diese Kampagne wurde das Verschwindenlassen unter Polizeihaft in unserem Land für eine Zeit lang zurückgeschlagen.

 

Am 14. September 1995 wurde das Mert FM Radio von den Roten Kommandos der MLKP besetzt. 40 Minuten lang wurden die Arbeiter und Werktätigen aufgerufen, sich den Reihen der Partei anzuschließen und das Flugblatt, das die Gründung der MLKP verkündete, wurde verlesen.

 

Im März 1996, am Jahrestag des Aufstandes von Gazi, überfielen die Kommandos der MLKP im Istanbuler Bezirk 4+4+4 klink_112','444kelime_112');" onmouseover="xKelime('444klink_112','444kelime_112');" id=444klink_112>Sultanbeyli staatliche Gebäude und Einrichtungen, nahmen sie für lange Zeit unter Feuer und zerstörten sie.

 

Ende des Jahres 1995 berief die MLKP die "1. Arbeiterkonferenz" ein, um sich in der Arbeiterklasse zu verankern, eine politische Macht zu werden, die ihre Stärke aus der Arbeiterklasse bezieht und um die Trennung zwischen der Bewegung der Arbeiterklasse und der kommunistischen Bewegung zu überwinden. Die Arbeiterkonferenz, die nicht offen, sondern als illegale Konferenz organisiert wurde, leistete bedeutende Beiträge zu der Hebung des ideologischen, politischen und organisatorischen Verständnisniveaus der Kader, der Entwicklung einer aktuellen Kritik des Kapitalismus, dem Sozialismusverständnis und des Begreifens des Verhältnisses des ökonomischen und politischen Kampfes der Arbeiterklasse und sie war ein effektives Mittel zur Heranziehung von Kadern.

 

Die Aufklärung der Arbeiterklasse und ihre Mobilisierung für den Kampf stehen immer auf der Tagesordnung der Partei. Während sie die Arbeiter gegen die Angriffe, Unterdrückung und Ausbeutung des politischen Regimes, der imperialistischen Institutionen wie IWF und Weltbank aufklärt, war die Organisierung der Arbeiter in Gewerkschaften und Vereinen für die Partei wichtig und führte sie in dieser Richtung. Sie war bestrebt, sich jeden in der Arbeiterklasse entstehenden Funken gegen die Privatisierungen, Outsourcing, gegen die Entlassungen, gegen die Angriffe auf die Organisationsrechte der Arbeiter zueigen zu machen, sie zu vergrößern und zu verbreiten.

 

Die Arbeiterkongresse, die 2005 in den Großstädten der Türkei abgehalten wurden, waren wichtige Plattformen, wo die Arbeiter aufstanden und an den für jeden zugänglichen Mikrofonen ihre eigenen Probleme diskutierten und nach Lösungen suchten.

 

Infolge der Parteiaktivitäten im Rahmen der anwachenden Massenbewegung 1996 und dem Aufruf zur Teilnahme an der Demonstration zum 1. Mai, marschierten am 1. Mai 1996 15.000 Werktätige unter dem Banner der MLKP. Zu Beginn der Demonstration verlor die Partei in einem Zusammenstoß mit der Polizei den jungen, kommunistischen Arbeiter Hasan Albayrak. In den Kämpfen, die im Anschluss an die Demonstration losbrachen, bildeten die Militanten der Partei die größte Kraft.

 

In den Kämpfen der Studenten 1996 hat die Kommunistische Jugendorganisation (KGÖ) eine vorkämpferische und die Kämpfe der Jugend vorwärts bringende Rolle gespielt. Junge Kommunisten setzten einen Hungerstreik mit revolutionärer Willenskraft und Beharrlichkeit fort, der als "gewöhnliche und überdies passive Aktion" kritisiert und von anderen Jugendgruppen nicht unterstützt wurde. Diese Aktion, die dazu dienen sollte, die reine Protestlerei zu überwinden, begann sich auf alle Universitäten auszubreiten. Durch die Hungerstreiks entlud sich die seit Jahren angestaute Wut und Energie der Jugendbewegung. Am 4. Februar drangen etwa 5.000 Jugendliche in die verbotene Zone des Taksim-Platzes in Istanbul ein, auf dem sämtliche Demonstrationen untersagt sind. Und am 5. Februar eroberten 5.000 Jugendliche den Kizilay-Platz in Ankara. Mit der Parole: "Auf die Straße, zur Aktion und Befreiung" gab die KGÖ der Jugend die Richtung an.

 

Vergewaltigung und sexuelle Übergriffe in Untersuchungshaft sind Formen von Angriffen, die das faschistische Regime häufig gegen die politischen Frauen einsetzt. Das Buch, das Asiye Zeybek über ihre Erlebnisse als eine der von diesen Angriffen betroffenen Frauen geschrieben hat, wurde zu einem Hebel im Kampf gegen sexuelle Übergriffe und Vergewaltigung in der Untersuchungshaft. Im Jahr 2000 organisierten die kommunistischen Frauen eine Konferenz zu diesem Thema. Die Konferenz "Nein zu sexuellem Missbrauch und Vergewaltigung unter Haft" fand als Ergebnis einer sechsmonatigen politischen Kampagne im Juni statt. Die Konferenz wurde Zeuge von der wachsenden Ehre, Stimme und dem Mut der türkischen und kurdischen Frauen, die Opfer von Folter und Vergewaltigung unter Haft und im Krieg wurden und deren sexuelle Identitäten erniedrigt wurde. Die Frauen verurteilten den Folterstaat, indem sie herausschrieen, dass sie vergewaltigt wurden. Die Konferenz, die sehr viel Interesse weckte und an der an die 1000 Frauen teilnahmen, bewies, dass sie ihr Ziel erreicht hat, indem sie die Folter und Vergewaltigung des Staates in hohem Maße zurückschlug.

 

2001 wurde das neue Arbeitsgesetz, das der Arbeiterklasse neue versklavende Arbeitsbedingungen aufzwingt, mit Stillschweigen der Opposition und der Gewerkschaften vom Parlament verabschiedet. Die MLKP begann unter dem Motte "Fahnenmarsch" eine Kampagne gegen diese Sklavengesetze. Die blaue Fahne mit der Aufschrift "Nein zu den Sklavengesetzen" wurde von Stadt zu Stadt in den Fabriken und Wohngebieten der Arbeiter und Werktätigen geschwenkt. Das Licht, dass diese Aufklärungsarbeit verbreitete, führte dazu, dass die Horizonte sich weiteten und brachte neue Energien in dem Kampf der Arbeiterklasse hervor.

 

Die MLKP griff auf revolutionäre Art in die Wahlen vom 3. November 2002 und später in die vom 28. März 2004 ein. Die MLKP, die auf der Grundlage von Illegalität und Konspirativität organisiert ist, nutzte die Wahlen, um mit den Arbeitern und Werktätigen zusammenzukommen und ihnen die sozialistische Alternative zu vermitteln, ohne die Möglichkeiten von legaler und offener Aktivität und Kampf zu verschmähen.

 

Es bestehen starke und prinzipielle politische Demarkationslinien zwischen der MLKP und reformistischen Parteien, die das bürgerliche Parlament und die "bürgerliche Legalität" zum Ein und Alles erklären. Die MLKP kämpft genauso gegen die Haltung der revolutionären Bewegung der Türkei, die nicht an den Wahlen teilnimmt und ihrem Verständnis der "unveränderbaren" Boykotttaktik. Die Partei, die den Wahlprozess als Möglichkeit zur Propaganda für die Revolution und den Sozialismus betrachtet, hat die "bürgerliche Legalität" über den Weg der Legitimität herausgefordert und überwunden. Über unabhängige sozialistische Kandidaten organisierte sie Wahlkampfveranstaltungen, zog mit Lautsprecheranlagen umher und klärte die Menschen durch Massenagitation auf.

 

Die MLKP steht an der Spitze der aktiven politischen revolutionären Kräfte, die in unserem Land politische Aktivitäten gegen die imperialistischen Angriffe und Besatzungen im Mittleren Osten organisieren. Bei den großartigen Kämpfen gegen den NATO-Gipfel im Juni 2004 in Istanbul stand sie im Zentrum der revolutionären Bewegung. Mit ihrer guten Vorbereitung, taktischer Entschlossenheit an diesem Tag und ihrem weiten Horizont drückte sie den Barrikaden- und Straßenkämpfen vom 28. Juni ihren Stempel auf. Zwei Monate lang setze sie einen aktiven Kampf gegen den NATO-Gipfel fort und setzte dabei alle Mittel und Formen des Kampfes ein. Der NATO-Gipfel wurde zwar nicht abgesagt, aber die NATO wurde in Istanbul in die Enge getrieben.

2004 machte die MLKP ihren 10. Gründungsjahrestag zu einem Werkzeug für die Vergrößerung der politischen Aktivitäten und um die Arbeiter, Werktätigen, Jugendlichen und Frauen dazu aufzurufen, sich den Reihen der Partei anzuschließen.

 

Zusammengefasst können wir sagen, dass die MLKP, die die Einheit der Kommunisten mit der Stärke der revolutionären Willenskraft erreichte, die Rolle des revolutionären Willens mit ihrer Praxis auf die Probe stellt und den revolutionären Willen und die Aktion in ihrer späteren politischen und organisatorischen Arbeit zu einem grundlegenden Konzept ihres Lebens macht, und eventuell auftretende Probleme löst. Ansturm und Sprung im politischen Kampf, aktive Arbeitspläne, die Herangehensweise der Vorhuteingriffe, politischer Reflex, die revolutionäre Kraft der Kritik im organisatorischen Leben, Kampf gegen revolutionär-spontanes und bürokratisches Verhalten, Selbstbewusstsein und politischer Mut, die Selbstorganisierung der Kader auf revolutionäre Weise und die realistische Selbsteinschätzung ihrer Möglichkeiten all das sind die Erfolge des revolutionären Willens.

 

Die Tatsache, dass die kommunistischen Vorläuferorganisationen der MLKP sich selbst aufgelöst und eine starke Partei gegründet haben, was ein Erfordernis des Klassenkampfes war, ist gleichzeitig eine praktische Kritik an dem Verständnis der Idealisierung einer Organisation und sie als Eigenzweck zu betrachten. Die Organe und Kader der MLKP, die durch die Kritik das richtige Verhältnis von Mittel und Zweck verstanden, begannen mit großem Erfolg die verschiedenen Mittel und Formen, Taktiken und Parolen im Klassenkampf einzusetzen.

Die MLKP stellt in ihren politischen und organisatorischen Aktivitäten laufend die Grenzen in Frage. Sie überwindet den Ist-Zustand und Opportunismus mit vielen Konzepten wie dem richtigen Weg zu folgen, sich in Bewegung setzen, dem enthusiastischem Marsch, dem Rennen und Springen und dem Ran an die Massen.

 

Die Ansichten und Tätigkeiten der MLKP zu den regionalen antiimperialistischen Kampfkoordinationen und Konferenzen und ihr revolutionäres und aktives Eingreifen in die internationalen Massenbewegungen stellen eine bedeutende politische Aktivität dar.

Dem Verständnis der MLKP zufolge sind die Aktionen von revolutionärer Gruppen- und Massengewalt gegen die konterrevolutionäre Gewalt gerechtfertigte und wirkungsvolle Mittel des politischen Kampfes.

 

Die MLKP erhöht ihr organisatorisches Niveau, sie erweitert und vertieft ihre Organisierung. Sie findet und erschafft neue Mittel zur Organisierung der Massen oder nutzt die vorhandenen noch wirksamer. Sie setzt ihre Aktivitäten ununterbrochen fort. Sie geht mit flexiblen und indirekten Organisationen mit neuen Organisationszentren und Positionen vorwärts. Über ihre Zeitung und viele Organisationen führt sie eine breite und tiefgehende Aktivität durch. Sie befindet sich in einem Prozess der Vertiefung durch die Arbeitsteilung und Spezialisierung in ihrer revolutionären Arbeit.

Die MLKP schreitet mit der Parole voran "von der Vorhutpartei zur führenden Partei" auf der Linie von der Praxis des Organisierens und Leitens der eigenen Kräfte zu der Praxis der Organisierung und Anführung der Massen der Arbeiter und Werktätigen.

 

DIE MLKP MARSCHIERT IN DEN FUßSTAMPFEN DER GEFALLENEN IN DIE ZUKUNFT

 

Die Türkei und Nordkurdistan sind eine Region, in der ein erbitterter Klassenkampf geführt wird. Der Kampf für Freiheit und Sozialismus wird unter ungleichen Machtverhältnissen geführt. Die kollaborierende Monopolbourgeoise und die Großgrundbesitzer sichern und setzen ihre Macht mittels Militarismus und der Macht der Kriegsmaschinerie vorläufig fort. Die Geschichte des kolonialistischen faschistischen türkischen Regimes ist voll von Überfällen, Folter und Massakern gegen die politischen Avantgarden der Arbeiterklasse und der Völker, der revolutionären und kommunistischen Kader. Seine Hauptpolitik ist die konterrevolutionäre Gewalt und Repression. Deswegen verloren Zehntausende erlesener Söhne und Töchter unseres Volkes ihre Leben im Kampf zwischen der revolutionären Willenskraft und dem konterrevolutionären Willen.

 

Die MLKP, die ihre Geschichte selber schreibt, hat im politischen Kampf Dutzende Kader und Kämpfer verloren. Jeder einzelne von ihnen wurde in unterschiedlichen Gebieten des revolutionären Kampfes kämpfend zu einer roten Fahne. Hier sind vier Beispiele:

 

Hüseyin Demircioglu, Mitglied des Zentralkomitees, fiel in dem Todesfasten, das 1996 in den Gefängnissen geführt wurde. Er war ein Lehrer der Revolution, ein Symbol der Willenskraft der Arbeiterklasse und der Werktätigen, der sich auf den Sieg konzentrierte. Mit seinem eigenen Handeln stellte er sich gegen den Angriff des Staates, der wusste, dass er als erstes die revolutionäre Vorhut isolieren muss, um die Arbeiterklasse und die Werktätigen zum Aufgeben zu bringen. Indem er sagte, "ich muss der erste sein", nahm er seinen Platz im Todesfasten in dem Gefängnis ein, wo er zu der Zeit inhaftiert war, noch bevor er die MLKP-Kader bestimmte, die am Todesfasten teilnehmen sollten. Er überließ seinen Körper dem Hunger und ging für die Arbeiter und Werktätigen kämpfend in die Ewigkeit ein. "Biji Azadi" (auf kurdisch, in dt: Es lebe die Freiheit) waren seinen letzten Worte.

 

Hasan Ocak, der Kommandant von Gazi, wurde in Polizeihaft ermordet. Er besiegte den konterrevolutionären Willen unter der Folter und wurde zu einer unauslöschbaren Legende des Widerstandes. Hasan Ocak ist der Ruf des Volkes von Gazi nach Freiheit und Brüderlichkeit gegen den Faschismus. Die Werktätigen der Türkei kennen ihn von den Barrikaden in Gazi, den Straßenkämpfen und dem Kampf gegen das Verschwindenlassen unter Haft. Die Folterer töteten ihn, um Rache für den Aufstand in Gazi zu nehmen. Sie wollten seine Partei, die den Aufstand führte, in Angst versetzen. Aber das Massaker in Polizeihaft an Hasan verwandelte sich in eine Waffe, die die Mörder traf.

 

Süleyman Yeter war ein kommunistischer Führer der Arbeiter. Seit seiner Jugend übernahm er zahlreiche Aufgaben im revolutionären Kampf. Er führte viele Streiks und Widerstände der Arbeiter an. Die Viertel der Armen und die Barrikaden haben ihn hoch geschätzt. Das Istanbuler Proletariat kannte ihn sehr gut. Er zog viel Aufmerksamkeit auf den Kampf für die Politisierung und Organisierung der Arbeiterklasse. Er stellte einen Aufruf zur Rebellion gegen den Kolonialismus dar. Er kämpfte in vorderster Front gegen die politischen und nationalen Lynchversuche gegen die Kurden. Er verteidigte die Partei, die Revolution, den Sozialismus und die Brüderlichkeit der Völker als er gefoltert wurde und besiegte die Folterknechte in ihrer eigenen Höhle. Er wurde zum Symbol des Widerstandes unter Folter.

Tuncay Yildirim wurde im Verlauf des Todesfastens 2000-2002 zum Märtyrer. Am 21. März 2001 wurde er zu einer Fahne. Er verstarb an Newroz, dem kurdischen Festtag. Er wurde zu dem Feuer der Erneuerung im Sinne des Klassenkrieges. Denn während das Todesfasten in den Gefängnissen fortgesetzt wurde, war die Willenskraft des Todesfastens außerhalb der Gefängnisse gebrochen. Tuncay Yildirim, der vorübergehend aus dem Gefängnis entlassen wurde, während er im Todesfasten war, übermittelte denen, deren Wille gebrochen war, eine Botschaft der Entschlossenheit, indem er seinen Widerstand auch außerhalb des Gefängnisses fortsetzte. Er ging als Symbol des sich Erhebens der Partei in die Geschichte ein. Das Feuer des Kampfes, das Tuncay Yildirim wieder auflodern ließ, erleuchtete die Entwicklung des Wachsens und sich Stählens der Partei.

Die MLKP lässt ihre Gefallenen, die durch sie geschaffenen Werte und Traditionen in ihrem Kampf weiterleben. Die Kader und Militanten der Partei lernen weiter von allen gefallenen Genossen.

 

DIE MLKP IST BEIM MIT EINBEZIEHEN UND ZUSAMMENBRINGEN DER KR�FTE EINEN SCHRITT VORAUS

 

Die MLKP ist eine revolutionäre Kraft, der Wille und die Aktion, die aus der Vereinigung kommunistischer Gruppen heraus entstanden ist. Aus diesem Grund birgt sie die Fähigkeit des Miteinbeziehens und verschiedene Kräfte miteinander Vereinens bereits in ihren Grundfesten.

Die MLKP verteidigt und verkündet die revolutionären Traditionen und Werte von 1971. Indem sie diese Traditionen und Werte zu ihren eigenen macht, versucht sie, diese durch das Zusammenbringen und Vereinigen verschiedener Kräfte weiterzuentwickeln. Das Verständnis der "Kampfgenossenschaft", welches einen Eingriff in die Entfremdung und gleichgültigen Haltungen darstellte, begann sich unter den revolutionären Parteien und Gruppen zu verbreiten und zu einem vereinigenden ideologischen Mörtel in den Beziehungen zu werden. Die Vorhutrolle, die die MLKP bei der Schaffung dieser Situation gespielt hat, ist eine Quelle von Stolz für sie. Ihre Bemühungen und Initiativen für die Entwicklung eines "vereinigten Kampfes" oder der "Einheit der Kräfte" unter den revolutionären Kräften stellen einen bedeutenden revolutionären Fortschritt dar.

Die Gründung der Zentralen Gefängniskoordination 1996, die Jugendplattformen und gemeinsame Plattformen in Werktätigenvierteln waren die ersten Schritte zur Schaffung einer vereinigten revolutionären Führung.

Die Plattform der Vereinigten Revolutionären Kräfte, die im Juni 1998 gebildet wurde, stellte eine wichtige Erfahrung für die Vereinigung des kurdischen nationalen Befreiungskampfes mit dem Kampf für Revolution und Sozialismus in der Türkei dar.

Bei der Gründung der "Koordination Nein Zum Krieg gegen den Irak", die gegen die Besatzung des Irak gegründet wurde und bei der Bildung der "Vereinigung gegen NATO und Bush" spielte die MLKP eine vereinigende Rolle.

 

MLKP KURDISTANORGANISATION

 

Die Kurdistanorganisierung der MLKP stützt sich auf die Realität der kurdischen Nation und ist in Form der Sektion von Kurdistan organisiert. Sie führt ihre revolutionäre Arbeit und Aktivitäten im Zusammenhang mit den Widersprüchen und Besonderheiten von Nordkurdistan.

 

Sie führt ihren Kampf entschlossen fort gegen die traditionelle Politik des Leugnens und der Vernichtung, die der Staat gegen Nordkurdistan führt, welches unter dem Joch des kolonialistischen faschistischen türkischen Regimes ist. Da sie sich dessen bewusst ist, dass die kurdische Frage das Hauptproblem ist, welches Reaktion und Faschismus in der Türkei nährt und die politische Freiheit nicht ohne die Freiheit des kurdischen Volkes erreicht werden kann, stellt die Freiheit der kurdischen Nation eine der Grundlagen der antiimperialistischen demokratischen Revolution dar.

 

Der Gründungskongress der MLKP, der betonte, dass die nationalen demokratischen Forderungen gerecht und legitim sind, hat erklärt, dass die Lösung anderer großer Probleme "möglich sein wird durch die Anerkennung des Selbstbestimmungsrechtes der kurdischen Nation, also des Rechtes der Bildung eines eigenen Staates".

Die MLKP unterstützt und kämpft für die kurdische nationale Freiheit, die Vereinigte Sowjetföderation der Türkischen und Kurdischen Werktätigen. Sie positioniert sich als Bestandteil und aktiver Unterstützer des nationalen Befreiungskampfes des kurdischen Volkes.

 

Die MLKP kämpft gegen den Chauvinismus in den Reihen der türkischen Arbeiter und Werktätigen genauso wie sie gegen den Sozialchauvinismus unter den fortschrittlichen und revolutionären Organisationen kämpft. Sie kritisiert die revolutionären Parteien, dass sie "die kurdische Revolution nicht verstehen" in Anbetracht des Entwicklungsgrades in der ersten Hälfte der 1990er Jahre.

 

Die MLKP kritisiert die Imrali-Verteidigung von Abdullah Öcalan nach 1999 (Imrali ist eine Insel im Marmara Meer, wo der Vorsitzender der PKK, Abdullah Öcalan verurteilt wurde und gefangen gehalten wird) und stellt fest, dass die national-revolutionäre PKK durch den Beschluss des 7. Kongresses zu einer kleinbürgerlichen national-reformistischen Partei geworden ist. Sie kritisiert die ideologische Kapitulation, den gebrochenen politischen Willen und die Liquidation in der nationalen Bewegung aus der Sicht der Ideologie und der Politik. Sie erklärte, dass die PKK zu einer nationalen reformistischen Partei geworden ist. Aber gleichzeitig versucht sie auf der Grundlage unabhängiger oder gemeinsamer Aktionen, ihre Aufgabe zu erfüllen, für die nationalen und demokratischen Forderungen des kurdischen Volkes zu kämpfen. Neben der nationalen Frage stellt sie unter Berücksichtigung der Niederlage der kurdischen Revolution und der sozialen Struktur Kurdistans auch die Klassenprobleme in den Vordergrund.

Mit ihrem sozialistischen Standpunkt befindet die MLKP-Kurdistanorganisation sich in einem Prozess der politischen und organisatorischen Entwicklung in Nordkurdistan.

 

DAS VERSTÄNDNIS UND DIE PRAXIS DES INTERNATIONALISMUS DER MLKP

 

Die MLKP ist "dem proletarischen Internationalismus verpflichtet. Sie ist die Abteilung der kommunistischen Weltbewegung in unserem Land." Sie ist davon überzeugt, dass "der Klassenkampf seinem Wesen nach ein internationaler Kampf ist"; dass die Zuspitzung der Widersprüche des Imperialismus die materiellen gesellschaftlichen Bedingungen für regionale Revolutionen und die Weltrevolution heute noch mehr entwickeln, sie also neue Möglichkeiten und Dynamiken hervorbringen.

Die MLKP organisiert ihre internationale Arbeit und Beziehungen über zwei Achsen.

Die erste umfasst die Fragen der kommunistischen Parteien und Bewegung:

 

Auf ihrem 3. Parteitag stellte die MLKP fest, dass "die internationale kommunistische Bewegung sich heute in einer ideologischen und organisatorischen Krise befindet". Deswegen organisiert sie ihre Arbeit und Praxis in diesem Bereich mit dem Ziel und der Perspektive, dieses Problem durch ein aktives Eingreifen zu überwinden und eine neue Internationale zu schaffen. Sie ist von der Notwendigkeit überzeugt, eine neue Art der internationalen Beziehungen unter den kommunistischen und revolutionären Parteien und Organisationen zu schaffen und zu entwickeln.

Sie führt bilaterale Beziehungen mit kommunistischen Parteien und Organisationen und mit solchen, die sich in "einem Übergangsprozess" befinden; beteiligt sich an den Gruppierungen, die von anderen Parteien und Organisationen auf internationaler und regionaler Ebene gebildet wurden.

 

Die neue Art der internationalen Beziehungen muss folgendes beinhalten:

1) Die Beziehungen zwischen den Parteien müssen auf Gleichheit, Transparenz, Unabhängigkeit und genossenschaftlicher Kritik und Selbstkritik beruhen.

2) Internationale Beziehungen dürfen nicht abstrakt und allgemein, sondern müssen konkret und aktiv angegangen werden und untrennbar mit der politischen Praxis verbunden sein.

3) Eine gegenseitige Beurteilung und die Vertrauensbeziehungen der Parteien müssen "auf tatsächliche, reale Beziehungen" gegründet werden.

4) Faktoren, die den ideologischen Kampf überschatten und nationalistische Tendenzen sollten vermieden werden.

 

Die zweite Achse umfasst die Fragen des antiimperialistischen Kampfes:

Die MLKP befasst sich ebenfalls mit Fragen des internationalen und regionalen antiimperialistischen Kampfes und betrachtet diese als ihre Aufgaben. Sie nimmt teil an Aktionen gegen die imperialistische Globalisierung, an Sozialforen und Plattformen gegen den imperialistischen Krieg. Sie verfolgt das Ziel, ein antiimperialistisches revolutionäres Zentrum zu schaffen und mit den radikalen Elementen der Bewegung zusammen zu kommen.

Sie handelt mit der Perspektive der Schaffung regionaler Einheiten oder Koordinationen des antiimperialistischen Kampfes. Denn; a) die Voraussetzungen dafür sind stark und die Dynamiken, Möglichkeiten und Bedingungen in der Tat herangereift, b) es ist möglich, auf der Grundlage einer gemeinsamen Plattform mit verschiedenen fortschrittlichen, antifaschistischen und antiimperialistischen, revolutionären und kommunistischen Parteien und Gruppen zusammen zu kommen, c) regionale antiimperialistische Koordinationen werden ebenfalls bedeutend zur Erhöhung des lokalen und internationalen antiimperialistischen Kampfes beitragen und d) werden sie dazu dienen, die Beziehungen unter den revolutionären und kommunistischen Parteien und Gruppen zu festigen und zu entwickeln.

 

DIE BEWEGUNG DER WERKTÄTIGEN FRAUEN KENNT DIE MLKP GUT

 

Über ihre demokratische und kommunistische Frauenarbeit ist die MLKP bei den Aktionen der Arbeiterinnen, der Heimarbeiterinnen, der Schülerinnen und Studentinnen und der kurdischen Frauen, deren Sprache und Identität verboten sind, dabei und beteiligt sich daran. Sie ist in der revolutionären Bewegung der Türkei der Vorhutstab des Frauenkampfes für Freiheit. Sie betrachtet die Frauen als Subjekt der Revolution und des Lebens. Sie verteidigt, fördert und versucht die Arbeit, das Bewusstsein und Talent der Frauen freizulegen, die in der Klassengesellschaft nicht anerkannt werden. Sie ist sich bewusst, dass die gesellschaftliche Befreiung nur mit der Freiheit der Frauen erreicht werden kann und führt deshalb den Kampf der Frauen für Freiheit.

 

Die MLKP wurde durch die Versammlungen der Werktätigen Frauen, die von ihren Vorgängern organisiert wurden, zu der aktivsten Kraft in der demokratischen Frauenorganisation und Arbeit. Sie setzte ihre Arbeit mit der Organisierung lokaler und zentraler Konferenzen der Frauenorganisation fort. Sie führt das Begehen des 8. Märzes, dem Internationalen Tag der Werktätigen Frauen, in unserem Land auf revolutionärer Linie auf den Straßen und unter roten Fahnen. Mit der Organisierung der Konferenz der Mütter arbeitete sie dafür, die werktätigen Frauen, die Angehörige von revolutionären Gefangenen oder Verschwundenen sind, zum Subjekt des Kampfes zu machen. Sie organisierte den Mut und die Solidarität in der Konferenz gegen Vergewaltigung und sexuelle Misshandlung unter Haft. Sie hält den Kampf hoch gegen so genannte Ehrenmorde und reaktionäre Repression. Sie hat die Arbeit unter den jungen Frauen zu einem wichtigen Element ihrer Arbeit unter den Frauen gemacht.

 

Die MLKP kämpft für den Sozialismus, das System, in dem die Frau dem Mann vollkommen gleichgestellt sein wird. Da der Sozialismus das Privateigentum abschafft, bereitet er auch die Voraussetzungen für die Befreiung der Frau aus der häuslichen und gesellschaftlichen Sklaverei vor.

Die MLKP kämpft dafür, schon heute damit zu beginnen, die Art und Weise der Beziehungen zwischen Männern und Frauen so zu organisieren, wie sie in der sozialistischen Gesellschaft umgesetzt werden. Sie erzeugt die Prototypen der zukünftigen freien Frauen und Männern in ihre Reihen. Und Sengül Boran, eine Gefallene der MLKP, ist eines dieser Symbole einer militanten, kämpferischen, freien neuen Frau.

 

DER STERN DER MLKP, DIE KOMMUNISTISCHE JUGENDORGANISATION (KGÖ)

 

Die MLKP ruft die Jugend dazu auf, für eine freie Zukunft und eine gerechte und gleichberechtigte Gesellschaft zu kämpfen. In diesem Kampf kämpft die KGÖ mit ihrem revolutionären Willen und ihrer Aktion in der ersten Reihe der Jugendbewegung. Sie mobilisiert die Ablehnung und die Wut der Jugend für den Kampf um eine neue, gleichberechtigte und freie Welt.

Die KGÖ wurde 1994 gegründet. Sie ist eine Jugendorganisation, die ideologisch an die Partei gebunden, organisatorisch aber unabhängig ist. Sie führt die Jugendbewegung sowohl in ihrem akademischen als auch in ihrem Freiheitskampf. Als eine der grundlegenden Kräfte der Jugendbewegung hat sie wichtige Kämpfe und Initiativen durchgeführt.

 

1994 hat sie im Anschluss an eine enthusiastische und einflussreiche Kampagne die Demokratische Gymnasiumskonferenz organisiert, an der hunderte von Schülern teilnahmen. Am 4.-5. Februar 1996 krönte sie ihren Hungerstreik, der mit der Besetzung der Yıldız Teknik Universität 1995 begonnen hatte, mit Massendemonstrationen an denen Tausende von Jugendlichen teilnahmen und gegen die Einschreibgebühren des Kapitalismus protestierten.

Am 18. Mai 2001 führte die KGÖ die Aktion an, an der sich tausende von Jugendlichen beteiligten, die die Polizeibarrikaden auf dem Kizilay-Platz in Ankara durchbrach aus Protest gegen den neuen Gesetzesentwurf von YÖK (Hochschulrat), der die Universitäten unter das Joch des Kapitals stellte. Sie beteiligte sich an der Kampagne für Kurdisch als Fach an Schulen. Sie brachte den Kampf für die Freiheit der jungen Frauen mit der Organisierung der Konferenz der Jungen Frauen voran.

Die KGÖ organisierte in ihrer Geschichte drei Kongresse und wählte ihre eigene Führung. Sie erlebte aktive Beispiele der Praktizierung der sozialistischen Demokratie. Sie deckt weiterhin das revolutionäre Talent und die Kraft der Jugend auf. Sie hat in sich mutige Krieger herangezogen, wie Özgür, Sengül, Erkut und Aynur.

Der Aufruf der KGÖ an die Jugend lautet: Schüler und Studenten an Schulen und Universitäten, Arbeiter und arbeitslose Jugendliche, junge Frauen, schließt euch den Reihen der KGÖ an, um eure Zukunft selber zu schaffen und durch den Kampf der Partei eine gleichberechtigte, freie und gerechte Gesellschaft des Sozialismus aufzubauen.

 

DIE FRONT DER KUNST UND KULTUR IM KAMPF DER PARTEI

 

 

Die MLKP schuf an der Front der Kunst und Kultur eine revolutionäre und attraktive Alternative. Sie schreitet auf der Linie voran, die Kunst und Kultur mit der Straße, den Völkern und dem Leben zu vereinen. Gegen das Einsperren der Kunst in die Elitewohnungen in den Stadtzentren bringt sie die Kunst in die armen Vororte, in die Provinzstädte und Bergdörfer.

Indem sie über die allgemeine Herangehensweise der revolutionären Bewegung an die Kunst hinausgeht, macht sie ihre kulturelle Organisation zu einem mächtigen Produktionszentrum.

Mit ihren Aktivitäten und Podiumsdiskussionen im Bereich der Kunst und Kultur bildet sie Zehntausende von Menschen. Mit Kurzfilmen schafft sie Werke des politischen Kinos. Sie wird durch ihre Musik- und Theater Workshops attraktiv.

Die MLKP organisiert die Front der Kunst und Kultur als einen Kanal, um zu erreichen, dass die Intellektuellen zu der Agenda des politischen Kampfes etwas beitragen.

Die Parole "Kunst für die Gesellschaft, Wissenschaft für die Menschheit, Politik für die Freiheit" drückt ihre Pflicht und Verantwortungen aus.

 

Die MLKP fährt fort, die Kampffronten, von denen die wichtigsten aufgezählt wurden, zu vergrößern, die Kampfmittel- und Methoden für die Organisierung der Arbeiterklasse und der Werktätigen zu bereichern. Die MLKP, die sich im Übergang von der Vortrupppartei zu der führenden Partei befindet, setzt ihren revolutionären Vormarsch unter dem feindlichen Feuer entschlossen fort.